Wer hilft Wem
Rathaus, Hauptstr. 6, Jagstzell, Donnerstag, 17.00 Uhr - 18.00 Uhr, Tel. 0 79 67 / 90 60 99
 
(Außerhalb der Büro-Öffnungszeit ist der Anrufbeantworter geschaltet.)

JAGSTZELL

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  Gründungsversammlung des Wer hilft Wem-Vereins am Montag, 18.01.2010
   1. Vorsitzender: Dr. Bertram Dreßler
   2. Vorsitzende: Anne Kapaun
   Schriftführerin: Hadwig Perwein, Schatzmeister: Josef Erhard
   Erste Beisitzerin: Ursula Fruh, Zweiter Beisitzer: Otto Zwerger
 
 
 
  Die Helferliste ist deutlich größer geworden (Ipf- u. Jagstzeitung am 03.02.2012)

Wer-hilft-wem-Verein hat sich etabliert (Ipf- u. Jagstzeitung am 27.01.2012)
   Anne Kapaun bleibt weitere zwei JahreStellvertreterin von Dr. Bertram Dressler
 
 
 
  Wenn Schnee fällt,
muss Hugo Walter früh aus den Federn. Denn um 7 Uhr sollen die Gehwege frei sein - das ist für ihn Ehrensache. Nur bei extrem starkem Schneefall, wie etwa letztes Jahr an Weihnachten, wird etwas Unterstützung erforderlich sein. Ansonsten bewältigt er alles mit seinem Räumgerät.

Die Jagstzeller Haushalte, die den Schneeräum-Service auch diesen Winter wieder in Anspruch nehmen möchten, sollten sich möglichst bald im whw-Büro anmelden, damit Hugo Walter seine Einsätze planen kann.

Falls jemand Hilfe beim Schneeschippen oder Streuen benötigt, bitte ebenfalls rechtzeitig melden. Dann schicken wir Helfer vorbei, die von Hand anpacken.

whw-Büro, Tel. 90 60 99, Donnerstag 17 bis 18 Uhr
 
 
 
  Von Gartenarbeit bis zum Fahrdienst bietet das Bürgerbüro viele Hilfen

Vor gut 14 Monaten wurde in Jagstzell der Nachbarschaftsverein „Wer-hilft-wem“ ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit ist die Anzahl der Hilfesuchenden und Leistungsträger ständig gewachsen. Jeweils an einem Nachmittag in der Woche hat das Bürgerbüro des Vereines im Jagstzeller Rathaus geöffnet, um sich zu den Sprechzeiten den Ängsten, Nöten und Anfragen von Ratsuchenden zu widmen.
Uschi Schiele ist eine der insgesamt sechs ehrenamtlichen Mitarbeiter, die zu Sprechtagen im Rathaus Auskünfte erteilen. „Im Moment stehen uns 30 Helfer mit einem sehr breiten Dienstleistungsspektrum zur Verfügung“, erzählt sie. „Am häufigsten wurden wir in den vergangenen Tagen zu Arbeiten rund um das Haus und den Garten gerufen.“ „Aber auch Fahrdienste zum Arzt und auch mal Vorhänge waschen und Bügeln gehören zu unseren angeforderten Aufgaben“, schildert sie.
„Gerade älteren Menschen fallen diese Arbeiten oft sehr schwer", erzählt auch Anna Kapaun, die zweite Vorsitzende des Vereines. „Häufig kommen die Hilfesuchenden persönlich in unser Büro. Sie wollen wissen, wer zu ihnen kommen kann, und sind froh darüber, wenn wir einen Bekannten aus ihrem Ort vermitteln können", sagt Kapaun.

„Eine Hemmschwelle, die es oft zu überbrücken gibt, ist die Angst, vor Nachbarn als Versager dargestellt zu werden", sagt Kapaun. „Diesen Menschen müssen wir zunächst klar machen, dass eine Hilfesuche bei uns kein Eingeständnis einer Schwäche ist", bemerkt sie.
Weniger bekannt ist, dass der Verein auch weiterführende Hilfen anbietet. „Viele Menschen wissen nicht, welche Möglichkeiten es im sozialen Netzwerk gibt. Gerne erörtern wir diese Möglichkeiten gemeinsam mit ihnen", sagt Uschi Schiele. Denn Maßnahmen, die einer Vereinsamung von älteren Menschen entgegenwirken und das Altern erleichtert sollen, gehören ebenfalls zu wichtigen Satzungspunkten des nachbarschaftlichen Projektes.
Die Finanzierung des Vereines erfolgt über einen Beitrag, den die Leistungsnehmer bezahlen müssen. Jeweils sechs Euro pro Stunde werden dabei verrechnet. Hiervon verbleiben fünf Euro dem Leistungsträger als Unkostenpauschale und jeweils ein Euro fließt in die Vereinskasse.
 
 
 

 

Sozial: Wer-hilft-Wem feiert Geburtstag
                Jahreshauptversammlung blickt positiv zurück- Vorstand wurde wiedergewählt

Bericht der  Ipf- und Jagstzeitung vom 1. Februar 2011