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Gründungsversammlung des Wer hilft Wem-Vereins am Montag,
18.01.2010
1. Vorsitzender: Dr. Bertram Dreßler
2. Vorsitzende: Anne Kapaun
Schriftführerin: Hadwig Perwein,
Schatzmeister: Josef Erhard
Erste Beisitzerin: Ursula Fruh,
Zweiter Beisitzer: Otto Zwerger |
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Die Helferliste ist deutlich größer geworden
(Ipf- u. Jagstzeitung am 03.02.2012)
Wer-hilft-wem-Verein hat sich etabliert
(Ipf- u. Jagstzeitung am 27.01.2012)
Anne Kapaun bleibt weitere zwei JahreStellvertreterin von Dr.
Bertram Dressler |
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Wenn
Schnee fällt,
muss Hugo Walter früh aus den Federn. Denn um 7 Uhr sollen die Gehwege
frei sein - das ist für ihn Ehrensache. Nur bei extrem starkem
Schneefall, wie etwa letztes Jahr an Weihnachten, wird etwas
Unterstützung erforderlich sein. Ansonsten bewältigt er alles mit seinem
Räumgerät.
Die Jagstzeller Haushalte, die den Schneeräum-Service auch diesen
Winter wieder in Anspruch nehmen möchten, sollten sich möglichst bald im
whw-Büro anmelden, damit Hugo Walter seine Einsätze planen kann.
Falls jemand Hilfe beim Schneeschippen oder Streuen benötigt, bitte
ebenfalls rechtzeitig melden. Dann schicken wir Helfer vorbei, die von
Hand anpacken.
whw-Büro, Tel. 90 60 99, Donnerstag 17 bis 18 Uhr |
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Von Gartenarbeit bis zum Fahrdienst bietet das
Bürgerbüro viele Hilfen
Vor gut 14 Monaten wurde in Jagstzell der Nachbarschaftsverein
„Wer-hilft-wem“ ins Leben gerufen. Seit dieser Zeit ist die Anzahl der
Hilfesuchenden und Leistungsträger ständig gewachsen. Jeweils an einem
Nachmittag in der Woche hat das Bürgerbüro des Vereines im Jagstzeller
Rathaus geöffnet, um sich zu den Sprechzeiten den Ängsten, Nöten und
Anfragen von Ratsuchenden zu widmen.
Uschi Schiele ist eine der insgesamt sechs ehrenamtlichen Mitarbeiter,
die zu Sprechtagen im Rathaus Auskünfte erteilen. „Im Moment stehen uns
30 Helfer mit einem sehr breiten Dienstleistungsspektrum zur Verfügung“,
erzählt sie. „Am häufigsten wurden wir in den vergangenen Tagen zu
Arbeiten rund um das Haus und den Garten gerufen.“ „Aber auch
Fahrdienste zum Arzt und auch mal Vorhänge waschen und Bügeln gehören zu
unseren angeforderten Aufgaben“, schildert sie.
„Gerade älteren Menschen fallen diese Arbeiten oft sehr schwer", erzählt
auch Anna Kapaun, die zweite Vorsitzende des Vereines. „Häufig kommen
die Hilfesuchenden persönlich in unser Büro. Sie wollen wissen, wer zu
ihnen kommen kann, und sind froh darüber, wenn wir einen Bekannten aus
ihrem Ort vermitteln können", sagt Kapaun.
„Eine Hemmschwelle, die es oft zu überbrücken gibt, ist die Angst, vor
Nachbarn als Versager dargestellt zu werden", sagt Kapaun. „Diesen
Menschen müssen wir zunächst klar machen, dass eine Hilfesuche bei uns
kein Eingeständnis einer Schwäche ist", bemerkt sie.
Weniger bekannt ist, dass der Verein auch weiterführende Hilfen
anbietet. „Viele Menschen wissen nicht, welche Möglichkeiten es im
sozialen Netzwerk gibt. Gerne erörtern wir diese Möglichkeiten gemeinsam
mit ihnen", sagt Uschi Schiele. Denn Maßnahmen, die einer Vereinsamung
von älteren Menschen entgegenwirken und das Altern erleichtert sollen,
gehören ebenfalls zu wichtigen Satzungspunkten des nachbarschaftlichen
Projektes.
Die Finanzierung des Vereines erfolgt über einen Beitrag, den die
Leistungsnehmer bezahlen müssen. Jeweils sechs Euro pro Stunde werden
dabei verrechnet. Hiervon verbleiben fünf Euro dem Leistungsträger als
Unkostenpauschale und jeweils ein Euro fließt in die Vereinskasse. |
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