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Gemeindeleitbild-Jagstzell (2MB) |
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Gemeinde-Leitbild Jagstzell
Präsentation am 22.09.2009
Eine sehr große Anzahl Bürgerinnen und Bürger versammelte sich auf
Einladung der Leitbild-Gruppe zur Präsentation des Jagstzeller
Gemeindeleitbildes. Die Gäste nutzten vor Beginn der Veranstaltung die
Gelegenheit, das Leitbild in gedruckter Form durchzublättern und sich an
Schautafeln über konkrete Projekte zu informieren, die von
Projektgruppen schon angepackt wurden.
Bürgermeister Raimund Müller begrüßte die Anwesenden und wies darauf
hin, dass es dem Gemeinderat ein Anliegen war, die Bürgerschaft in den
Prozess des Leitbildes mit einzubeziehen; so fanden sich rund 30
Bürgerinnen und Bürger ein, die nach einer Bestandsaufnahme die Ziele
der Gemeindeentwicklung formulierten und auch gleich konkrete Projekte
zur
Umsetzung anpackten. Bei den im Leitbildprozess engagierten
Bürgerinnen und Bürgern bedankte er sich ganz herzlich.
Der Moderator des Leibild-Prozesses in Jagstzell, Herr Alexander Seiz
vom Beratungsbüro Kohl & Partner verglich den Prozess mit einem Zitat
des Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry, der in seinem Werk „Der
Kleine Prinz“ den Satz geprägt hat: „Wenn Du ein Schiff bauen willst, so
trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu
verteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem endlosen
weiten Meer.“
Er stellte fest, dass die Ausgangsposition der Gemeinde Jagstzell
äußerst positiv ist und die Potentiale zur Entwicklung der Gemeinde sehr
groß sind. Er lud alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich in den jetzt
begonnenen Prozess zur Gemeindeentwicklung einzubringen und
mitzuarbeiten. Dann wird es gelingen, die Gemeinde zukunftsfähig zu
erhalten.
Die Vorstellung von 4 konkreten Projekten, die aus dem Leitbild
hervorgegangen sind, übernahmen die Sprecher der Projektgruppen:
Dr. Bertram Dreßler stellte das Projekt „Wer-hilft-wem-Büro“ vor.
Die Leitbildgruppe hat festgestellt, dass schon mit kleinen
Hilfestellungen für die Bürger ein großer Gewinn an Lebensqualität und
Zufriedenheit verbunden ist. Das „Wer-hilft-wem-Büro“ wird von einem
noch zu gründenden Verein getragen und verwaltet und bietet Hilfen aller
Art für den Alltag an oder informiert über bestehende Hilfsangebote
anderer Organisationen.
Bürgermeister Müller stellte das Projekt „Tourismus und
Gemeindemarketing“ vor. Das Potential in der Landschaft und die
optimierte Verkehrsanbindung mit dem Kocher-Jagst-Radweg muss zum
Vorteil von Bürgern und Gewerbetreibenden ausgebaut werden.
Martina Rettenmaier stellte das Projekt „Jugendhearing“ vor. Das
1. Jagstzeller Jugendhearing findet am 09.10.2009 statt. Kinder und
Jugendliche sollen zu Wort kommen und ihre Vorstellungen und Wünsche den
Verantwortlichen in der Gemeinde vortragen.
Eingeladen sind neben den
Mitgliedern des Gemeinderates die Vertreter von Kirchen und Vereinen.
Josef Erhard stellte das Projekt „Spielmobil“ vor. Dies stellt
die optimale Verbindung der erfolgreichen Feste der Vereine zu einem
familienfreundlichen Angebot für Kinder dar. Das Spielmobil soll mit
Spielen bestückt werden, kann bei Vereins-, Gemeinde- oder privaten
Festen aufgestellt und vom Veranstalter betrieben werden.
Matthias Schlosser munterte in seinem Schluss-Statement zum Leitbild die
Bürgerinnen und Bürger dazu auf, beim jetzt begonnenen Prozess der
Gemeindeentwicklung weiter aktiv mitzuwirken. Entsprechend der
Ausgangslage will sich die Gemeinde Jagstzell in erster Linie zu einer
familienfreundlichen Gemeinde entwickeln. Dies soll bei den künftigen
Entscheidungen über Vorhaben im Gemeinderat, in den Vereinen, in den
Kirchen mit bedacht werden, damit dieser Anspruch auch belegt werden
kann. Er ermunterte die Bürgerinnen und Bürger, sich mit Ideen und
Tatkraft in die weitere positive Entwicklung der Gemeinde mit
einzubringen.

Gemeindeleitbild-Jagstzell (2MB) , Exemplare liegen auch im Info-Ständer des Rathauses zur Mitnahme aus. |
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Pressebericht
in der Ipf-und-Jagstzeitung
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